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Bioresonanz

"Wer daran glaubt, ist ein Fall für die Psychotherapie und wer damit Geld verdient, ist ein Fall für den Staatsanwalt. Das sagen Physiker zur so genannten Bioresonanztherapie. Laut den Ärzten und Therapeuten, die diese Methode anwenden, können damit Krankheiten wie Allergien, Haut- und Darmprobleme, sowie chronische Schmerzen erfolgreich behandelt werden. Von manchen Bioresonanzgeräten wird sogar behauptet, sie könnten Umweltgifte aus dem Körper treiben oder Beziehungsprobleme lösen. Der Verein für Konsumenteninformation hat sich die Wirkung der Bioresonanztherapie jetzt genauer angeschaut."

Der kritische Bericht in der ZIB 22 (ORF, 25. April 2013) hat uns veranlasst, diesbezüglich Stellung zu nehmen.



Wir werden regelmäßig von unseren Klienten gefragt, wie wir zur Methode Bioresonanz in Bezug auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen. Wir können uns dem Artikel des unabhängigen Testmagazins "Konsument" in der Mai-Ausgabe 2013 nur anschließen:

Bioresonanz im "Konsument 05/2013"
Bioresonanztherapie soll Nahrungsmittelintoleranzen bzw. -allergien erkennen und heilen helfen, versprechen verschiedene Anbieter. Eine Testperson suchte für das Magazin "Konsument" sechs zufällig ausgewählte Anbieter - Therapeuten und Energetiker - in Wien auf. Zur Kontrolle wurde die Versuchsperson auch in einem Allergiezentrum untersucht, wo Reaktionen auf die Hausstaubmilbe und Pferdeepithelien sowie eine Frucht- und Milchzuckerunverträglichkeit festgestellt wurden.
Die sechs Anbieter von Bioresonanztherapie landeten mit ihren Diagnosen hingegen durch die Bank einen Schlag ins Wasser, so die Konsumentenschützer: "Kein einziger Befund deckte sich mit der im Allergiezentrum erhobenen Diagnose.
Alle Institute stellten der Testperson in Aussicht, dass die erkannten Unverträglichkeiten mittels Bioresonanztherapie heilbar seien. Der "Konsument" hält hierzu fest, dass es keine wissenschaftlichen Studien gibt, die eine Wirksamkeit der Bioresonanztherapie belegen. Auch die Ernährungsempfehlungen stehen in der Kritik: "Würde man sich an alle gegebenen Empfehlungen halten, wäre eine ausgewogene Ernährung schier unmöglich."

Persönliches Fazit
Wir raten dazu, Nahrungsmittelunverträglichkeiten im Verdachtsfall im Krankenhaus oder im Allergiezentrum testen zu lassen. Infos zur Austestung finden Sie hier.
Die meist sehr umfangreichen Ergebnisse eines Bioresonanztests machen die Zusammenstellung eines bedarfsdeckenden Ernährungsplans wahnsinnig schwierig.
Unter den vielen positiv getesteten Substanzen sind häufig Lebensmittel wie Milch, Weizen, Hefe oder Zucker. Diese sind in der gegenwärtigen Ernährung sehr stark präsent. Das kann zu einer Verbesserung führen, zb durch Weglassen von Fertigprodukten, Kuchen, etc. Es kann aber auch zu einer einseitigen Ernährung führen, wenn durch die starke Lebensmitteleinschränkung der Speiseplan nicht mehr ausgewogen zusammengestellt werden kann.

Es gibt keinen wissenschafltich belegbaren Zusammenhang zwischen Nahrungsmittelunverträglichkeit und Gewichtszunahme. Das Weglassen bestimmter Lebensmittel allein führt nicht zu einem Gewichtsverlust. Dieser kommt durch eine negative Kalorienbilanz zustande.


Disclaimer: die Informationen auf dieser Webseite enthalten persönliche Meinungen von Mitarbeitern des Ernährungsinstitut Pabst und resize. Diese Meinungen basieren auf persönlichen Erfahrungen sowie auf Gesprächen in der Klientenbetreuung. Da Meinungen auch von individuellen Einstellungen geprägt sind, kann es vorkommen, dass die hier dargestellten Aussagen jenen anderer Personen widersprechen. Wir möchten niemandem zu nahe treten, der durch die hier erwähnte Ernährungsform seinen Weg gefunden hat. Wir möchten vielmehr aufzeigen, dass eine Ernährungsform nicht für alle Menschen passen muss und möchten bei der Entscheidung unterstützen, ob die erwähnte Ernährungsform ausprobiert werden möchte.
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