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Wer gerne Fleisch isst kann nicht abnehmen - oder tun sich Vegetarier schwerer beim Abnehmen weil Sie kein Fleisch essen?

Beim Thema Fleisch scheiden sich die Geister. Kürzlich erhielten wir eine Anfrage einer Dame, die meinte, sie tut sich so schwer beim Abnehmen, weil sie ja kein Fleisch isst. Zugegeben, das hörten wir zum ersten Mal. Üblicher ist die gegenteilige Meinung, durch den hohen Fleischkonsum oder durch Fleisch im Allgemeinen kämen die überschüssigen Pfunde. Ähnlich wie beim Thema Milch wollen wir hier keine ethische Grundsatzdiskussion über Vegetarismus anzetteln. Es sei aber festgehalten, dass es sowohl mit als auch ohne Fleisch im Ernährungsplan mit dem Abnehmen klappen kann.

Wichtig ist hier, egal für welche Seite sie sich entscheiden, dass sie zu den richtigen Lebensmitteln greifen. Denn ein Puddingvegetarier, der sich vorrangig von Kaiserschmarren und Kuchen ernährt, wird vermutlich ebenfalls ein Gewichtsproblem entwickeln wie ein Fleischtiger, der mit einer oder zwei Salamisemmeln in den Morgen startet, zu Mittag Leberkäsesemmeln verdrückt und am Abend das ganze mit Spareribs abrundet.

Die Devise bei Fleisch und Fleischprodukten lautet: Grundprodukte bevorzugen und „Qualität statt Quantität“.
Kaufen sie keine verarbeiteten Wurstprodukte wie Extrawurst oder Salami, wo Sie nicht sehen was drin ist. Bevorzugen sie echtes Fleisch wie Schweinekarree, geräucherte Putenbrust oder Roastbeef als Aufschnitt. Schinken ist meistens empfehlenswerter als Wurst, wo man den Fettgehalt in der Vitrine nur erahnen kann. Im Zweifelsfall raten wir dazu, beim Schinken den sichtbaren Fettrand weggeben, dann ist auch so etwas wie Prosciutto und Backofenschinken ok. Egal bei welchem Tier, es gibt immer empfehlenswertere Fleischteile und welche, die in keinen Ernährungsplan passen. Bauchfleisch vom Schwein ist wahrlich eine Fettbombe, wobei der Lungenbraten oder Karreesteaks gern im Einkaufswagen landen dürfen. Auch Hühnchen ist nicht immer mager, wenn man zu den Flügeln oder den Hühnerhaxen greift, und die knusprige Haut mitisst. Bei einem Brathuhn also immer Haut entfernen und nur das Brustfleisch essen. Und auf das panierte Backhendl während der Abnehmphase lieber verzichten. Es muss auch nicht immer Huhn sein, rotes Fleisch ist nicht schlechter, wenn man die richtigen Stücke kauft und wenn die Zubereitung stimmt. Kaufen Sie keine fertigen Fleischlaibchen, sondern machen Sie diese aus magerem Rinderfaschierten selber. Dann haben Sie den Fettgehalt im Fleisch und die Ölmenge beim Braten viel besser im Auge. Rinderfaschiertes schmeckt übrigens auch in Sauce Bolognese und im Chili con Carne.

Fleischesser haben es im Restaurant leichter
Und wenn Sie häufig auswärts essen gehen sind Sie als Fleischesser sogar meist besser dran als ihre vegetarischen Kollegen. Denn ein Steak mit Salat ist keine kalorische Sünde und sieht auch für Männer nach einem anständigen Essen aus. Die Käsespätzle oder der gebackene Emmentaler als häufige vegetarische Alternative auf der Karte ist hier schon eher der Fett- und Kalorien-Supergau.

Vegetarische Gerichte sind einfach und schnell
Viele unserer Klienten lernen durch unsere Ernährungspläne, dass auch Mahlzeiten ohne Fleisch gut schmecken können und satt machen. Hier fehlten früher oft einfach die Ideen. Denn fleischlose Gerichte sind für viele nur Beilagen und das richtige Essen fehlt am Teller. Aber am Ende werden die vegetarischen Rezepte regelmäßig und gern gekocht, einfach weil sie oft schnell zuzubereiten sind und mit wenig Zutaten auskommen.

Süßstoff ist besser als Zucker - oder macht Süßstoff doch dick?

Süßstoff ist künstlich. Er hat eine chemische Struktur, die unsere Zunge da reizt, wo süße Dinge das tun. Dabei hat er kaum oder gar keine Kalorien. Und weil er eine extreme Süßkraft hat, die teilweise hundertfach so hoch ist wie die von Zucker, reicht eine kleine Menge aus.

Die Funktion „schmeckt süß“ erfüllt Süßstoff durchaus.
Zucker hat aber auch in unserem Gehirn eine bestimmte Wirkung. Das Gehirn kann ja nur von Zucker leben, wobei es keine Rolle spielt ob der aus purem Kristallzucker oder aus Vollkornreis kommt. Den drogenähnlichen Kick entwickeltn aber nur Speisen die süß schmecken und hochkonzentriert Zucker liefern. Im Hirn wirkt er über ähnliche Mechanismen wie so manche Drogen. Es sei dahingestellt, ob man von Zucker wirklich süchtig werden kann, das Phänomen des Zuckermissbrauchs kennen wir aber nur allzu gut. Chemikalien im Hirn, wie etwa Dopamin, bewirken, dass gute Erfahrungen möglichst wiederholt werden und schlechte gemieden werden. Süßes gehört dazu. Zucker greift also ins Belohnungszentrum und rührt dort kräftig um.

Süßstoff tut das nicht. Bisher haben wir Süßstoff in unseren Beratungen verpönt. Zu künstlich, zu täuschend, und eher als Entschuldigung gebraucht hat er nicht ins Konzept gepasst. Die klassischen Süßstoffe betrifft das nach wie vor. Vor allem wenn sie exzessiv missbraucht werden. Wer täglich zwei Liter Cola light trinkt, muss sich überlegen ob das die Basis einer gesunden Ernährung sein soll. Wer alle zwei Wochen ein Glas Cola light trinkt, hat einen moderaten Umgang damit und muss damit seine Gesundheit nicht gefährden.

Ist Stevia gesünder als Süßstoff?
Mittlerweile gibt es Süßstoffe natürlichen Ursprungs wo auch wir unsere Meinung neu überdenken mussten. Stevia ist bereits seit geraumer Zeit als Kosmetikum im Handel, nun auch seitens der EU für okay befunden worden. Stevia ist ein unempfindliches Kraut, das unsere Oma „Siasskraut“ zu nennen pflegte. So neu ist die Erfindung offensichtlich nicht. Und für Tees ist es wirklich praktisch. Doch da kaum jemand ständig ein Kraut zuhause anpflanzt um damit seine Speisen zu süßen, wurde der süßende Bestandteil von Stevia, das Steviosid, extrahiert. Dieses wird nun ebenso als Flüssigsüßstoff oder Tablette angeboten. Solange damit ein moderater Umgang gepflegt wird, können wir keine Gründe finden, die dagegen sprechen. Generell gilt aber auch bei Süßstoffen natürlicher Herkunft, dass der übermäßige Verzehr von fast allen Dingen auf Dauer ungesund sein kann.

Unser Tipp ist daher immer: lernen Sie maßvoll zu sein.
Je weniger Zucker und Süßstoff man braucht, desto sensibler wird die Zunge. Eine Klientin erzählte uns bereits nach einer Woche ohne Süßstoff (die echt hart war), dass das Obst jetzt viel intensiver schmecken würde. Schmecken Sie also wirklich einmal hin! Und verabschieden Sie sich vom Gedanken, dass nur süß gut schmeckt!
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