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Darm

Was passiert eigentlich in unserem Darm? Was bringt ihn aus dem Gleichgewicht? Und was hilft ihm wieder in Balance zu kommen? Erfahren Sie in unserem vierteiligen Blog alles zu diesem spannenden Thema!

Immunsystem Darm
Im Darm sitzt ein Großteil der Abwehrzellen unseres Körpers. Und das ist nicht ohne Grund so: über die Nahrung gelangen viele Dinge in unseren Körper, die da eigentlich nichts verloren haben. Der Darm ist dann die Schranke, über die entschieden wird, was für unseren Körper gut ist und was nicht.
Zum Glück stehen wir da nicht allein da, sondern haben Millionen kleiner Helferlein!

Wir leben in einer sehr hektischen Zeit. Da ist es kein Wunder, dass Stress, Zeitdruck und das Vergessen von Entspannungseinheiten zur Normalität werden. Der Lebensstil vieler hat sich stark beschleunigt und die Ernährung leidet häufig darunter. Eine Auswirkung davon ist, dass unsere Helferlein in der Darmflora aus dem Gleichgewicht kommen, und damit auch das Immunsystem!

Haben Sie gewusst, dass der Darm eine riesige Oberfläche hat?
Die Angaben variieren relativ stark: von 200 bis 700 Quadratmetern ist die Rede: auf jeden Fall ist er einfach riesig! Durch viele kleine Zotten und Falten kommt es zu der enormen inneren Oberfläche.
Und genau hier siedeln sich mit Vorliebe Bakterien an.
Gute und böse, feindliche und freundliche.

Der Kleinkrieg im Darm
Das Gleichgewicht zwischen uns freundlich gesinnten Bakterien (Lactobazillus Acidophilus oder Bifidobakterien) und den bösen Schmarotzern sollte nicht aus den Fugen geraten. Durch einseitige Ernährung verbunden mit wenig Bewegung wird die Balance aber oft gestört. Besonders nach einer Antibiotika-Therapie oder einer Chemotherapie kann die Darmflora massiv verschoben sein. Kein Wunder, denn Sinn und Zweck der ANTI-Biotika ist es ja schließlich, Bakterien abzutöten. Das Antibiotikum kann aber nicht zwischen gut und böse unterscheiden!
Auch der Lebensstil kann der Darmflora schaden. Unausgewogene Ernährung mit wenig Ballaststoffen, verbunden mit viel Fett und zuviel Eiweiß fördert eher die schlechten fäulnisbildenden Bakterien: Blähungen mit entsprechend riechenden Auswirkungen sind die Folge.

Zusätzlich wirken weitere Einflüsse wie Alkohol und Nikotin, Darminfektionen, Umweltgifte, zu strenge Fastenkuren und körperlicher sowie psychischer Stress nicht wirklich günstig auf die Darmflora. Die Folgen sind Verstopfung, Blähungen, Störungen der Zink- und Selenaufnahme und sogar die Entwicklung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten.