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EHEC - was kann man überhaupt noch essen?

Escherichia coli Bakterien sind nicht per se gefährlich. Sie sind Bestandteil der natürlichen Darmflora des Menschen und von Tieren. EHEC steht für enterohämorrhagische Escherichia coli. Diese Unterform der E. Coli Bakterien ist pathogen und, wie der Name sagt, können diese Keime Blutungen im Darm und somit blutige Durchfälle beim Menschen auslösen.

Wie wird EHEC übertragen?
EHEC wird meist durch mangelnde Hygiene bei der Produktion oder im Umgang mit Lebensmitteln durch Schmierinfektion übertragen. EHEC kommt in den menschlichen Körper, wenn unabsichtlich Fäkalspuren aufgenommen werden. Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen haben größere Mengen EHEC im Darm, für diese ist EHEC aber nicht gefährlich. Wird nun beispielsweise Trinkwasser mit Gülle verunreinigt und damit Gemüse bewässert, können sich Spuren von EHEC am Gemüse befinden. Aber auch der direkte Kontakt mit diesen Tieren könnte unter Umständen eine Infektion auslösen. Weiters kann die Aufnahme von Rohmilch oder rohem Fleisch EHEC übertragen.

Kann ich jetzt noch Obst und Gemüse essen?
Da der Keim auf der Oberfläche der Lebensmittel sitzt, ist gründliches Waschen zum Beispiel von Gurken unumgänglich. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass auch die Hände vor dem Schälen der Gurke ausgiebig gewaschen werden müssen, um eine Übertragung zu verhindern. Wichtig ist ebenso, rohe Lebensmittel nicht mit bereits gekochten Speisen aufzubewahren. Auch die Küchengeräte wie Messer, Schneidbretter oder Gurkenhobel müssen entsprechend mit 70°C heißem Wasser für mehrere Minuten gereinigt werden (Geschirrspüler). Bei empfindlichen Personen gilt desweiteren, dass diese Tipps nicht nur für Gurken, sondern auch für andere Gemüsesorten gelten sollten. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte bis zur Klärung der Infektionsquelle nur ausreichend gegartes Gemüse verzehren.
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